The Irishman ★★★★½

Uff was für ein Machwerk, so einen Film muss man planen. Man muss sich des trockenen Stoffes und der opulenten Laufzeit bewusst sein, man muss wissen was da auf einen zukommt und vor allem man muss wissen das man in der Lage ist sich darauf einzulassen.

Wenn man sich denkt, hmm was schau ich jetzt ok Irishman warum eigentlich nicht? Kann man's meiner Meinung nach gleich wieder vergessen. Solche Filme kann man nicht einfach runter schauen. Solche Filme muss man planen.
ABER wenn man das alles schafft und man sich voll und ganz dreieinhalb Stunden auf einen Film einlassen kann, bekommt man ein Filmvergnügen wie man es heutzutage kaum noch bekommt, und es braucht einen Sturschädel wie Martin Scorsese der genau weiß was für einen Film er machen will, und wenn die Studios den Schwanz einziehen dann ist's auch total egal wenn man auf Netflix ausweicht, hauptsache wir bekommen das was Scorsese wollte, und das ist The Irishman.
Die Darsteller sind dabei natürlich neben der Regie das absolute Highlight. DeNiro, Pacino und Pesci zusammen in so einem Epos werden wir nicht mehr erleben auch diese Art von Mafiafilmen werden wir nicht mehr erleben. Scorsese bringt das Mafiagenre dabei zu einem fabelhaften und beeindruckenden Ende. Für eine endgültige Bewertung muss ich den Film sowieso noch ein paar mal sehen, es ist zu schwer alles auf eine Note zu bringen.

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